How I Airplane
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How I Airplane

Wie der sehr eindeutige Titel schon sagt, geht es heute darum, wie ich fliege. Ich bin kein Pilot, darf aber gelegentlich als Passagier Flugzeuge betreten. Dinge, die ich mittlerweile wie selbstverständlich tue, sind es für einige von euch vielleicht nicht. Deswegen heute meine Angewohnheiten in dem Beitrag: „How I Airplane“.

So viel möchte ich vorwegnehmen: Das ist hier kein How-To. Jeder soll gerne machen, was er oder sie will. Das hier sind nur die Dinge, die Flugreisen für mich angenehmer machen. Ich muss dazu vielleicht noch ergänzen: Ich fliege nicht gerne. Ich habe Flugangst – nicht panisch, aber trotzdem ist es jedes Mal eine Herausforderung.

Der Weg zum Flughafen

Ich wohne selbst etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt von einem Flughafen, deswegen wähle ich für die Anfahrt meist Uber oder ein Taxi. Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind natürlich auch immer eine gute Alternative, hier kommt es bei mir aber tatsächlich auf die Gepäckmenge an – mit Handgepäck kein Problem, aber mit großen Koffern bei einer Fernreise muss ich zugeben, dass ich mich für den bequemeren Weg entscheide. Ich plane auch hier immer einen Puffer für Verspätungen, Stau oder sonstige Probleme ein.

Wenn ihr Gepäck aufgeben wollt, plant auch auf jeden Fall ein paar Minuten für die Gepäckabgabe ein. Mittlerweile gibt es immer weniger Menschen, bei denen das Gepäck abgegeben werden kann und dafür immer mehr Automaten, die man selbst bedienen darf/soll/muss. Ich stelle mich immer lieber in eine Schlange um das Gepäck bei einem Menschen abzugeben, dass ist aber nicht immer möglich. Ihr bekommt meistens noch einen baggage tag für das Gepäck. Das sind „kleine Klebezettel“ mit Informationen drauf. Hebt diesen Tag auf, falls euer Gepäck verloren geht, wird der manchmal benötigt. Ich klebe das Ding entweder auf mein Papier-Flugticket oder auf die Handyhülle – passt da aber auf, dass ihr die Tinte nicht abrubbelt.

Je nachdem, wohin die Reise geht, sollte man genug Zeit für die Sicherheitskontrolle einplanen. Lieber etwas zu früh am Flughafen sein als zu spät. Besonders in der Ferienzeit kann die Sicherheitskontrolle wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen (meine längste Wartezeit waren etwa 1,5 Stunden – das ist aber nicht die Norm). Je nach Reiseland kommen noch Passkontrollen dazu die zusätzliche Zeit kosten können.

Am Flughafen

Ich bin ein Planungstier. Wer mich kennt, weiß, dass Gelassenheit nicht zwingend meine Stärke ist. Am Flughafen checke ich zuerst, wo das Gate ist und wie lange ich dorthin brauche. Da ich meistens sehr früh dran bin, steht das Gate oft noch nicht fest. In letzter Zeit hatte ich das Glück, eine Lounge besuchen zu dürfen – also führt mich mein erster Weg dorthin. Falls das nicht der Fall ist, suche ich mir ein Café. Besonders vor Langstreckenflügen empfehle ich, noch einmal in Ruhe etwas zu essen. Flugzeugessen ist selten ein kulinarisches Highlight, sondern eher zweckmäßig. Ein kleiner Tipp am Rande: Achtet darauf, nichts zu essen, was Blähungen verursacht. Der Kabinendruck regelt das sonst von ganz allein.

Boarding

Meine Strategie ist es, erst kurz vor Schluss ins Flugzeug zu steigen, aber nicht als Allerletzte. Die Beinfreiheit am Gate genieße ich noch so lange wie möglich, bevor ich mich in die fliegende Sardinenbüchse begebe.

Mein Handgepäck ist so organisiert, dass ich alles Wichtige direkt griffbereit habe. Oft passiert es, dass der Trolley nicht in die Gepäckfächer über den Sitzen passt und woanders verstaut wird. Deshalb habe ich eine kleine Tasche mit den essenziellen Dingen wie Kopfhörer, Handy, Ladekabel, Kaugummi und Lippenpflege immer direkt bei mir.

Im Flugzeug

Entspannung ist das A und O – zumindest theoretisch. In der Praxis bin ich eher angespannt, weil ich Flugangst habe. Mir hilft es, Noise-Cancelling-Kopfhörer zu tragen, um die Geräusche des Flugzeugs auszublenden. Ein wichtiger Tipp: Falls ihr ein Deo mitnehmt, nehmt kein Sprühdeo. Bei unserem letzten Flug hat damit jemand auf der Toilette den Rauchalarm ausgelöst.

Ansonsten halte ich mich strikt an die Sicherheitsvorgaben. Wenn es heißt, dass man sich anschnallen soll, dann tue ich das. Auch wenn es langweilig erscheinen mag, schaue ich mir immer die Sicherheitseinweisung an. Schaden kann es jedenfalls nicht.

Was ich auf Flügen gelernt habe: Es gibt Menschen, die das Konzept von Rücksichtnahme nicht verinnerlicht haben. Ich hatte einmal das Vergnügen, neben einem Prominenten zu sitzen, der für das Tragen einer Sonnenbrille bekannt ist. Das tat er auch während eines Nachtflugs in der abgedunkelten Kabine. Da er offenbar nichts mehr sehen konnte, hat er kurzerhand mit der Handy-Taschenlampe für „Licht“ gesorgt. Bitte tut das nicht.

Essen an Bord ist so eine Sache. Solltet ihr spezielle Anforderungen oder Allergien haben, bestellt euch euer Essen vorher bei der Airline. Die Auswahl an Bord ist begrenzt. Und ein letzter Tipp: Geht vor dem Flug auf die Toilette. Flugzeugtoiletten sind nicht gerade eine Wohlfühloase.

Das Aussteigen

Bleibt entspannt. Ich verstehe, dass man nach einem langen Flug das Flugzeug so schnell wie möglich verlassen möchte. Aber es hilft nichts, sich aufzuregen – es geht für alle gleich schnell oder langsam. Besonders, wenn ihr aufgegebenes Gepäck habt, lohnt es sich, ruhig zu bleiben. Das Band wird nicht schneller, nur weil ihr als Erste aus dem Flieger gestürmt seid.

Eine Ausnahme gibt es: In den USA verbringt man oft ewig viel Zeit in der Einreiseschlange. Deswegen versuche ich dort, so zügig wie möglich aus dem Flugzeug zu kommen, um mir ein paar wertvolle Minuten zu sparen.

Und das war’s mit meinen persönlichen Fluggewohnheiten. Vielleicht war der ein oder andere hilfreiche Tipp für euch dabei!

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